Lohnt sich ein Methodenstreit ?
Methodenstreitigkeiten zwischen Kodály- und Gordon-Anhängern haben die Musikpädagogik kaum vorangebracht Gordon selber hat sich merhfach in dem Sinne geäußert, dass seine Arbeiten im Verhältnis zu anderen musikpädagogischen Ansätzen wie Kodály, Orff oder Dalcroze als evolutionär und nicht revolutionär zu verstehen sind.Praktiker profitieren eklektischen Ansatz.
Mit einer Einschränkung: das sind die Rhythmus-Silben.
Kodálys absolute Rhythmussilben (ta = Viertelnote) kollidieren mit Gordons relativer Betonungslogik (du = Schwerpunkt). Aber auch da gibt es inwzischen Modelle, die die Kodaly-Silben im Sinne der Betonunglogik umsortieren. Mehr dazu unter "rapDo". Hybridmodelle kennzeichnen die augenblickliche Praxis
guiDo! und tabDo! lassen sich mit den Konzepten und Methoden Kodalys und Gordons vereinbaren.
rapDo! bietet zur Zeit nur die Rhythmussilben von Gordon. Eine Version mit Kodaly-Silben ist in Arbeit und wird mit einem update veröffentlich werden.